Morgen Abend ist es soweit, ich fliege nach Dublin und studiere ein Semester an der Dublin City University in Irland. Einige von euch haben in den letzten Monaten vielleicht mitbekommen, wie ich mein Auslandssemester vorbereitet und organisiert habe. Aber wie kam ich eigentlich auf Dublin? Gute Frage!
Die Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR), an der ich meinen Master mache, hat weltweit Partnerhochschulen. Im Rahmen dieses Programms können Studenten der Partnerhochschulen ohne zusätzliche Gebühren in Berlin studieren und umgekehrt. Da ich auf Grund des ERASMUS-Förderprogramms in Europa bleiben wollte und für mich nur ein englischsprachiges Land in Frage kam, war die Auswahl recht klein: übrig blieben Schottland, England und Irland.
Ehrlich gesagt habe ich mich vorher nicht großartig für Irland interessiert. Warum genau kann ich gar nicht sagen, vielleicht wegen des Wetters. Meine erste Wahl war Schottland (Edinburgh), danach Irland (Dublin) und England. Nach dem ganzen Bewerbungsprozess bekam ich einen Studienplatz in Dublin. Erst dann ist mir so richtig bewusst geworden, dass Dublin eine ziemlich coole Stadt und Irland wunderschön ist. Das für Guinness und KerryGold Butter bekannte Land bietet definitiv weitaus mehr!
Lange Rede kurzer Sinn, ich habe den Studienplatz angenommen, mich für einen Wohnheimplatz in einer 5er WG mit eigenem Zimmer und Bad beworben, einen Wohnheimplatz bekommen, den Flug gebucht und schwups sitze ich heute schon auf gepackten Koffern.
Ich freue mich total auf die nächsten vier Monate. Gleichzeitig habe ich aber auch ein komisches Gefühl. Nach einem Jahr „Alltag“ in Berlin fällt es mir gar nicht so leicht meine „Komfortzone“ zu verlassen und etwas ganz Neues, Anderes und Ungewisses zu beginnen.
Seit Australien weiß ich, dass dieses Gefühl ganz normal ist. Das Schöne ist, ich gehe nicht allein nach Dublin. Betül, eine Freundin, mit der ich an der HWR studiere, geht ein Semester an das Dublin Institute of Technology (DIT). Wir sind zwar nicht an der gleichen Uni in Dublin, aber wenigstens nicht allein. Das Auslandssemester gemeinsam zu beginnen macht es schon einmal viel einfacher und schöner ♥
